Wir sind

Hier geht es zur Ookami Website.
Lesezeit: ~20 Minuten
- Kurze Vorgeschichte
- Der Anfang einer langen Geschichte
- Die Idee
- Die Geburt
- Der Kindergarten
- Die Einschulung
- Die Oberstufe und der Namenswechsel
- Der Einstieg in die Öffentlichkeit
- Der Tapetenwechsel
- Die grosse Nummer
- Das Erwachsen werden
- Ein Traum wird wahr
- Der unnötige Botkrieg
- Der kurzeitige Tod von Ookami
- Die Reanimation
- Das hier und jetzt
- Wir sind
Kurze Vorgeschichte
Mein Vater war bereits, als ich ein Kleinkind war, in der IT tätig. Ich durfte damals mal als Kleinkind bei meinem Vater auf die Tastatur hauen und habe ihm den PC zu zerschossen, dass er zwei Tage gebraucht hat dies wieder rückgängig zu machen. Ab da wusste ich, Ich will in die IT!

Meine ersten .bat Programme habe ich damals auf meinem von Viren infizierten Laptop in Notepad.exe geschrieben, jedoch war mein Fortschritt in der IT vergleichbar mit einer Schnecke die um die Welt gurkt.
Dann kam Das Wolfsrudel.
Ich war bereits seit Mitte 2018 in der sogenannten „WhatsApp Szene“ unterwegs. Eine Gruppierung vieler Menschen und Gruppen die eine Art Roleplay Krieg auf Whatsapp spielen. Klingt kindisch, ist es auch. In dieser „Szene“ kann man einen „Bekanntheitsgrad“ erreichen. Kurz gesagt, wenn du ein grösseres Arschloch zu anderen bist, kennen mehr deinen Namen und dadurch bist du „bekannt“ in der Szene.
Ich jedoch, hatte nie vor mir einen Namen in der Szene zu machen, indem ich ein Arschloch war.
Ich wollte mir einen Namen machen, indem ich ein vertrauenswürdiger und netter Mensch bin.
Dieses Motto habe ich in meiner ganzen Zeit in der Szene und auch nachdem ich Anfang 2020 dann aus der Szene ausgetreten bin beibehalten. Und mit dem Projekt Ookami habe ich dieses Vorhaben noch weiter ausgebaut und geführt.
Der Anfang einer langen Geschichte
Irgendwann, so im Juni 2020 habe ich aus Langeweile eine WhatsApp Gruppe namens Das Wolfsrudel gegründet, in welcher ich einfach random Leute zusammenbringen wollte. Die Gruppe wuchs und nach einer Zeit waren wir ein paar redseelige Menschis.
Einer der User, namens Mitzuki brachte seine Zweitnummer in den Chat, worüber ein kleiner simpler Responderbot lief.
Also, ein Programm/App welche auf bestimmte Nachrichten mit einem Text antwortet.
Wir hatten alle sehr viel Spass mit dem kleinen Ding. Doch er verliess mitsamt seiner Zweitnummer die Gruppe, nachdem ein wilder Streit ausbrach.
Die Idee
Unabhängig von einander hatten nun 3 User dieser Gruppe, einschliesslich mir, die Idee selbst einen solchen kleinen Bot zu erstellen. Schwer kann es ja nicht sein und es sollte nur ein kleiner Gag für diese Gruppe sein.
Ich hatte nach ein paar Tagen mein altes Samsung Galaxy S6 Edge mit einer virtuellen Fakenummer ausgestattet und die App für den Responder eingerichtet. Ich steckte viel Zeit und Liebe in dieses Ding, da ich ein poetisch veranlagter Mensch bin und das Schreiben von schönen Texten liebe.
Nach kurzer Zeit hatten wir einen Bot, welcher nicht nur kleine lustige Texte ausspuckte, sondern ich hatte eine ganze Liste an Befehlen gemacht.
Zum Beispiel der Befehl /Bockwurstkuchen. Klingt absurd, ist es auch. Dieser gab lediglich einen von 6 zufällig humorvollen Kochrezepten für einen eher weniger leckeren Kuchen wieder.
Mit der Zeit brachten auch die anderen der Gruppe Ideen ein und das Ausmass des kleinen Projektes wuchs.
Mein erster Plan war, dieses Projekt wenn überhaupt so lange Laufen zu lassen, bis das alte Handy den Geist aufgibt.
Die Geburt
Alles fing damit an, dass zwei Personen aus der Rudelgruppe anfragten, ob sie den Bot auch in ihrer Gruppe verwenden dürfen um ihn Freunden zu zeigen. Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich nicht wollte dass mir das zu viel Arbeit und Stress bringt. Aber ich habe zugesagt.
Nach kurzer Zeit kam dann auch schon der erste (Gruss hier mal an Wolfsbrudi) zu mir und hatte eine Idee für einen Befehl.
Ein Spiel. Eine Slotmaschine.
Ich fand diese Idee so genial, dass ich mich hinsetzte und plante. Daher dass ein Responder nur Antworten kann und nicht wie in einem Programmierten Bot die Slotfelder selbst befüllen und auswerten kann, musste eine Lösung her.
3×3 Felder, 4 Emojis… Das waren eine Menge Texte die ich da vorbereiten musste.
Aber hier kommen dann diejenigen ins Spiel, die bis heute noch einen Ehrenrang im Projekt haben.
Einige User, darunter auch eine Userin Eomma meldeten sich freiwillig, diese Texte für mich vorzubereiten.
Innerhalb einer Nacht, über 5 Stunden, bekam ich eine Menge Nachrichten, mit allen Slotkombinationen die möglich sind. Dies war die offizielle Geburt des Projektes Ookami. Denn ab da war die Ookami Community geboren, aka die Ookami Soldaten.
Der Kindergarten
Das kleine aber feine Projekt nahm langsam Gestalt an. Immer mehr Menschen kamen auf mich zu und fragten, ob sie den Bot auch selbst in ihrer Gruppe verwenden dürften.
Dann sah ich eine Nachricht in einer Gruppe:
Verkaufe virtuelle Fakenummern, bei Interesse privat melden.
Ich dachte mir, nun ich kann ja mal schauen was das so ist. Also schrieb ich den User Romatox an, welcher zuerst recht verblüfft war, dass sich wirklich jemand meldet. Er hatte eigentlich nicht vor diese Nummern wirklich zu verkaufen, aber als ich ihm von Ookami (Damals noch unter dem Namen Wolfsbot bekannt) erzählte und ihm das Projekt vorstellte, war er ebenso begeistert wie all die anderen die das Projekt bisher kennengelernt haben.
Er schenkte mir ein paar Nummern für das Projekt und half mit, das Projekt am leben zu halten. Denn dies war auch die Zeit, in der die Anzahl Gruppen und Nachrichten so hoch wurde, dass Whatsapp anfing die Nummern für den Service zu sperren.
Die Einschulung
Das kleine Projekt, von dem ich zu dem Zeitpunkt noch nicht viel erwartete, dümpelte so vor sich hin.
Bis ich in einer Gruppe über einen weitaus interessanteren englisch sprachigen Bot namens Filo stolperte.
Filo war kein Responderbot, sondern ein Bot welcher programmiert wurde und das WhatsAppWeb mit einer custom API automatisierte.
Ich schrieb einen der Betreiber dieses Bots namens Kanui an, und fragte ob er mir weiterhelfen könnte, das zu lernen.
Ich hatte bereits selbst einige Nachforschungen betrieben wie ich einen solchen Bot erstellen kann, den ich selbst programmieren kann, war jedoch kläglich gescheitert, denn es erwies sich als schwieriger als gedacht.
Kanui war zuerst nicht sehr begeistert darüber, da ihn viele gefragt hatten und dies meistens darauf hinausläuft, dass man bei allen Problemen ihn fragt, da man selbst keine Ahnung davon hat.
Als Kanui jedoch merkte wie ernst ich das Thema nahm und auch sehr begeistert davon war Programmieren und alles was dazugehört zu lernen, gab er mir einen Grundbaustein des Bots und etwas Starthilfe mich darin zurecht zu finden.
Ab da, fingen die unzähligen schlaflosen Nächte an. 🙂
Stand heute dem 24.11.2023 habe ich sicherlich die 1’500 Stunden im Programmieren absolviert.
Die Oberstufe und der Namenswechsel
Wie jeder Mensch, musste auch Ookami als Projekt viele Hürden überstehen. So auch, als ich den kompletten Responderbot in das Skript übertragen habe. Ich baute eine Datenbank im backend ein um effektiver einen Bot zu basteln und vieles mehr.
Die Benutzer konnten ab diesem Zeitpunkt XP und Cash sammeln, mit diesem Spielen und hatten viele weitere Features, welche eine Datenbank ermöglicht.
Plötzlich erhielt ich eine Nachricht von einem Whatsapp User namens „I am Wolf„, welcher mir drohte, das gesamte Projekt lahm zu legen, wenn ich den Namen des Bots (WolfsBot) nicht ändere.
Da seiner Meinung nach, dieser Bot ein Kindisches Projekt sei und er nichts damit zu tun haben will.
Also habe ich den Namen von Wolfsbot in Ookami geändert, was auf japanisch Wolf bedeutet.
Diese Idee hat Eomma gebracht.
Die nächsten Monate arbeitet ich unermüdlich an dem Skript, bastelte neue Sachen und Befehle. Ich fand so langsam aber sicher den Weg in das Thema, das mich seit meiner Kindheit begeistert.
Zu diesem Zeitpunkt war das Projekt im vollen Gange. Ookami lief über 3 Nummern und bespasste knapp 30 Gruppen und eine handvoll Menschen mit all seinen Funktionen.
Auch die Gruppe Die Irrenklapse lud in diesem Zeitraum etwa den Ookami Bot ein, welche heute noch die älteste Gruppe ist, die einen Ookami besitzen.
Dies war auch der Zeitpunkt an dem ich mir langsam die Frage stellte, wie lange ich dies noch machen will.
Der Einstieg in die Öffentlichkeit
Das kleine Projekt wuchs und wuchs. Täglich kamen ein paar neue Benutzer dazu und langsam wurde es für mich alleine zu viel.
In der oben genannten „Szene“ hatte ich durch Ookami bereits eine Art Namen für mich geschaffen.
Der Betreiber eines Bots dem man vertrauen kann und welcher höflich ist. Einer, der sich von all dem Kindergarten der Szene wie Crashtexte, Ausloggen, Bannen und Belästigen weit fern hält und ein vielseitiges Projekt für alle zur Verfügung stellt.
Eine Userin (Imouto Chaaan <3) der Rudelgruppe kam dann auf mich zu und meinte, dass ihr Cousin sich sehr für die IT interessiert, programmieren kann und grosses Interesse an Bots wie Ookami hat.
So lernte ich meinen zweiten Mentor t0g3pii kennen.
Am Anfang hat er mir nur bei Codeproblemen und Fragen geholfen und schien ein aussergewöhnlich freundlicher und erfahrener Mensch zu sein.
Nach einer Weile habe ich ihn dann gefragt, da er selbst ein Botprojekt erschaffen wollte, ob er nicht Lust hat das Projekt Ookami mit mir zusammen zu leiten und zu managen.
Was bis jetzt, mit Abstand die beste Entscheidung war die ich in diesem Projekt getroffen habe.
Ookami war zu dem Zeitpunkt ungefähr 3 bis 4 Monate alt und das Samsung Galaxy S6 Edge gab langsam aber sicher den Geist auf.
Der Tapetenwechsel
Togepii und Ich haben in den ersten Wochen sehr viel am Botprojekt gemacht. Da das Projekt an sich ein Sandkasten für mich war, wo ich einerseits programmieren gelernt habe und anderseits auch für eine bereits grössere Anzahl Menschen ein Projekt zur Verfügung stelle, gab es sehr viele Baustellen.
Wir sind sogar heute, nach 3 Jahren, noch dran Fehler von damals auszubessern.
Da Ookami zu dem Zeitpunkt noch auf meinem alten Laptop lief, welcher dafür 24/7 angeschaltet sein musste, beschlossen Togepii und Ich auf den Server umzuziehen, den er bei sich Zuhause stehen hat.
Ebenso bauten wir ein besseres System ein, mehrere Bots gleichzeitig laufen zu lassen.
Jedoch hatte dieser Server dann etwas später wegen der Last die das Projekt aufbringt den Becher abgegeben und ist qualvoll abgekratzt. Auch das Galaxy S6 Edge, wo ich für den Bot verwendet habe, ist in dieser Zeit auf den endgültigen Schrottplatz gewandert.
Wir hatten dann beschlossen, auf einen gemieteten Server umzuziehen und diesen mit den seltenen kleinen Spenden und aus eigener Tasche zu bezahlen.
Die grosse Nummer
Nachdem wir nun zu zweit einige Zeit an dem Projekt gearbeitet haben, eine grössere Userbase hatten und auch ich mich im Thema Programmieren mithilfe von Togepii emenz weiterentwickelt hatte, kamen die ersten grossen Spenden an das Projekt von treuen Usern.
Hier mal ein grosses Danke an D.P welcher den ersten grossen Batzen einer Spende geschenkt hat, genauso wie Wolfsbrudi.
Wir haben bei der aller ersten Spende beschlossen, dass wir mit diesem Projekt keinen Cent verdienen wollen.
Wir halten dieses Projekt zu 100% Gratis und NonProfit. Jede Spende wird zu 100% für das Projekt verwendet.
Denn unser Verdienst an diesem Projekt, ist das Wissen, Erfahrung und der Respekt der User.
Mehr wollen und brauchen wir nicht.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich an dem Spiel Pets gearbeitet. Die Idee für dieses Spiel habe ich gehabt, als ich in der Pizzaria meines Vertrauens gesessen bin und ein kleiner Junge mit einem alten Tamagochi gespielt hat. Er redete die ganze Zeit davon, wie stolz er auf sein kleines virtuelles Haustier ist.
Also lief ich mit meiner heissen Pizza nach Hause und fing an auf die Tastatur zu hauen. Ganze Nächte und Tage. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich das Pet Spiel innerhalb von 48 Stunden programmiert gehabt. Ein ganzes Wochenende, nonstop meine Tastatur missbrauchen.
Togepii hatte dann die Idee, für jeden der spendet ein kleines Dankeschön zu geben.
Dies war die Geburtsstunde der Custom Pets. Haustiere, die sich der User selbst gestalten kann und welche ein paar bessere Werte wie mehr Leben, mehr Loot und höheres max. Level haben.
Das Erwachsen werden
Ookami lief das erste Jahr durch und so langsam sah ich ein, dass es kein so schnelles zurück mehr gibt.
Eine grosse Menge an Menschen sind aktiv bei dem Projekt und lieben es.
Wir haben auch beschlossen, dass wir das Team bei Ookami um ein paar Menschen denen wir vertrauen können erweitern und diese als Supporter ins Projekt holen.
Wir legten und tun dies immernoch sehr penibel, sehr grossen Wert darauf zu wissen wer im Namen des Projektes Ookami in der Öffentlichkeit reden darf. Der Ruf dieses Projektes und allem was dazugehört, steht an erster Stelle. Daher haben wir sehr lange das Projekt zu zweit geleitet.
Ebenso die Auswahl der neuen Teammitglieder erfolgt nicht auf Bewerbungen, sondern wir gehen wenn wir weitere Mitglieder des Teams brauchen, auf den/die User zu die unserer Meinung am besten zu uns passen. Vom Charakter und Erfahrung bei Ookami.
Dadurch dass es im deutschsprachigen Raum keinen Bot in der Art gab, waren wir als Ookami eine Art Vorreiter der Chatbots, im deutschsprachigen Raum!
Das erste grosse Chatbotprojekt welches auf Whatsapp gross und bekannt wurde.
Wir führten das Projekt seriös und versuchten in jeder Situation, den Ruf des Projektes so gut wie möglich zu schützen, indem wir uns zum Beispiel von jeglichen Aktivitäten der Szene fern hielten und diese als Gesprächsthema in den offiziellen Gruppen verbaten.
Und dies ist auch bis heute der Grund, wieso viele dem Projekt trauen und es wertschätzen.
Ein Traum wird wahr
Ookami lief also eine ganze Weile. Das Team hatte Spass am Projekt, die User waren zufrieden und der Ruf des Projektes machte seine Runde.
Tag für Tag kamen und gingen User und viele trugen auch ihren Beitrag zum Projekt bei. Viele User spendeten etwas Kleingeld, manche User halfen die Vielfältigkeit des Bots zu verbessern indem sie sich neue Items oder Sachen ausdachten und manche wiederrum brachten ihren Teil, indem sie in den offiziellen Gruppen aufpassten und neue User begrüssten und das Projekt vorstellten.
Wir haben eine richtige kleine und tolle „Familie“ aufgebaut.
An einem Tag, zu dem Zeitpunkt war ich noch als Mechaniker angestellt, kam mein Chef zu mir und meinte, da ich schon öfter sagte dass ich lieber in die IT möchte, dass ein Ausbildungsplatz in der IT Abteilung der Firma frei wäre und wenn ich Interesse habe, mich dort bewerben kann.
Ich half dannach für ca 8 Monate in der IT aus, während ich in der internen Logistik der Firma arbeitete. Und anscheinend hinterliess ich einen guten Eindruck, denn mir wurde die Ausbildungsstelle sofort zugesprochen, als ich mich beworben hatte.
Die Erfahrungen als Admin und Projektgründer von Ookami haben sich denke ich mal ausgezahlt. 😛
So verhalf mir Ookami, ein Projekt das ich aus Spass und für den privaten Nutzen gestartet habe, zu meiner Traumausbildung. Nur weil dieses kleine Projekt plötzlich gigantisch geworden ist.
Der unnötige Botkrieg
Ich möchte in diesem Post hier nicht zu sehr ins Detail über andere Botprojekte gehen, welche entstanden sind, da manche User von Ookami die Idee hatten, selbst einen solchen Bot zu erstellen und zu leiten.
Davon gab es eine Menge. Von netten Projekten, bis zu unseriösen und nervigen bis hin zu Leuten die meinten sie dürfen grosse Projekte 1zu1 kopieren. Wir haben eine Menge erlebt in der ganzen Zeit, 😛 Schönes wie schlechtes.
Nun komme ich aber zu dem eigentlichen Thema.
Ein anderes Botprojekt, welches ebenfalls teilweise durch Ookami entstanden ist, namens Bocchi, dessen Leitung es nicht so ernst nahm ihren Ruf rein zu halten, stellte einigen Mist an.
Zum Beispiel konnte jeder der möchte, ein Teil des Adminteams werden. Und so fanden auch einige Menschen den Weg in das Adminteam von Bocchi, welche keine guten Vorhaben hegten.
Diese fingen an die eigenen User zu belästigen und weiteren Scheiss der in der Szene Alltag ist abzuziehen.
Ein weiteres Botprojekt namens Venox machte es sich dann zur Aufgabe, das Projekt Bocchi zu vernichten, da
Zitat: „Jeder der mit Bocchi zu tun hat, ist ein Pedophiler und Nazi.“
Dazu haben laut Venox auch die User und Usergruppen gezählt, welche einen Bot des Bocchiprojektes besitzen und nutzen.
Die Leitung von Venox war sehr rational und verglich sich selbst mit dem Mutterland Russland.
Sie führen Angriffe mit ihren Bots auf alles und jeden, der mit Bocchi zu tun hatte oder diesen nutzte.
Dadurch dass t0g3pii und auch Ich selbst, gelegentlich dem Ownerteam von Bocchi, welche recht unerfahren in der Sache IT waren und lediglich ein Template aus dem Internet für ihren Bot verwendeten, wie die meisten anderen welche aus dem Schatten von Ookami ihr eigenes Projekt aus dem Boden zogen, etwas unter die Arme griffen, geriet auch das Projekt Ookami ins Fadenkreuz dieser Gruppierung.
Zitat:
„Ihr unterstützt Pedos und Nazis, nehmt sie mit offenen Armen in euren Gruppen auf und macht nichts dagegen! Dafür müssen wir euch vernichten und euren Marktanteil in der Botszene für uns beanspruchen.“
Solche Anschuldigungen waren weit aus der Luft gegriffen, da wir sehr genau auf das generelle Klima unseres Projektes und der User achteten.
Also wurden wir ebenso angegriffen, beleidigt, zugespammt und verbrachten Stunden mit den Venox Leuten im Gruppencall um die Sache zu regeln.
Wir haben uns direkt als dies auch auf uns gerichtet wurde, jeglichen Kontakt und Hilfe für das Bocchi Team eingestellt.
Zitat:
„Wir haben es nicht nötig Bocchi zu helfen und sind auch nicht Teil des Botteams. Wir haben lediglich versucht das Motto von Ookami ein freundlicher Chatbot umzusetzen und einem anderen, rasant wachsenden Projekt dessen Betreiber keine bis wenig Ahnung haben etwas unter die Arme zu greifen.“
Der kurzeitige Tod von Ookami
Da uns und vorallem mir, dieser unnötige Stress und rumgelüge sehr auf die Nerven ging, habe ich beschlossen das Projekt still zu legen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt auch Privat einigen Stress am Hals und t0g3pii war Gesundheitlich sehr angeschlagen.
Venox war der Auffassung, dass der Teil von WhatsApp den Ookami im deutschsprachigen Raum revolutioniert hat und den Bots zugesprochen ist, eine Art Markt ist und jedes andere Projekt die Konkurenz.
Venox war mit ihrem Bot, welcher kaum Funktionen hatte, 90% auf finanzielle Einnahmen fokussiert und wollte den Markt der Botszene für sich alleine beanspruchen.
Mittel wie mich als Pedo, Nazi usw zu bezeichnen, waren recht und gut. Dies fing an in der Öffentlichkeit den guten Ruf den t0g3pii und Ich über Monate mühsam bewahrt und gepflegt haben zu zerstören.
Viele glaubten diese Lügen. Doch eine grössere Menge stand hinter Ookami.
Das Projekt war für über 3 Monate still gelegt und war nur noch über eine einzelne Nummer in 5 der offiziellen Gruppen verfügbar welche zu dem Zeitpunkt für die Öffentlichkeit geschlossen waren.
Ein kleiner Teil der Ookamiuser war noch aktiv und unterstützte uns.
Als Venox nach einer Weile merkte, dass sie es an sich nicht schaffen, uns als Ookami die Userbase zu stehlen sondern sich eher eine grosse Menge Feinde gemacht haben indem sie uns angegriffen haben, liessen sie teilweise von uns ab, was uns dazu brachte das gesamte Projekt Schritt für Schritt langsam wieder in die Öffentlichkeit zu bringen.
Venox versuchte mit uns zu verhandeln und uns zu einer Kooperation zu zwingen, scheiterte jedoch daran da wir kein Interesse hatten und haben uns an deren Machenschaften zu beteiligen.
Die Reanimation
Der Wiederaufbau nach dem Angriff von Venox war etwas schönes, finde ich.
Da ich sehen konnte wieviele User aktiv das Projekt verfolgen, die Lügen durchschauten die umherflatterten und selbst nach Monaten an Stille immernoch da sind. Die Zahl der aktiven User stieg und das Projekt find erneut an zu blühen, wie nach einem langen harten Winter die ganzen Blumen im Frühling ihre Farben ausstrahlen.
Dadurch dass t0g3pii sowie auch ich nach der Zeit etwas in finanzielle Probleme (Nicht durch Projekt Ookami!) gekommen sind, da er seine Ausbildung verloren und ich eine neue begonnen hatte, mussten wir uns für die Miete des Projektservers auf die Spenden der User verlassen.
Und diese scheuten keinen Cent! <-<
Es gab Momente an denen bin ich fast vom Stuhl gefallen oder wurde von einem Auto angefahren.
Die Leute waren happy das Projekt mit etwas Kleingeld zu unterstützen.
So gab es vereinzelt Menschen die nicht gerade kleine Summen da liessen, Menschen die von sich aus einen Spendenaufruf machten und Menschen die uns einen Kaffee schenkten.
Was haben wir daraus gelernt?
Definitv dass t0g3pii und Ich zu Beginn des Projektes die richtigen Entscheidungen getroffen haben.
- Wir sind ein Projekt für uns, wir arbeiten nicht in anderen Botprojekten als Admin mit. Unsere Aufmerksamkeit wird immer bei Ookami liegen.
- Der Schutz und Ruf von Ookami und dessen gesamter Userbase hat höchste Priorität.
- Wir entfernen uns persönlich und auch das Projekt von jeglichen Aktivitäten der Szene und verbieten diese Themen als Gesprächsthema auch in den offiziellen Gruppen.
- Wir dienen zu 100% dem Spass von jedem.
Das hier und jetzt
Nun, zum Zeitpunkt dieses Beitrages ist es der 24.11.2023. Über 3 Jahre! Und Ookami existiert heute immernoch.
Und ich bin stolz darauf, was dieses Projekt erschaffen hat!
Es hat nicht nur mir persönlich eine riesen Menge ermöglicht, in Sachen Ausbildung, Fähigkeiten und Wissen, sondern auch sehr viel für die Öffentlichkeit erschaffen.
Ookami, weit bekannt in der Whatsapp Szene, als Projekt das es schon ewig gibt, dessen Betreiber höflich und nett sind, das keinen Scheiss baut und zu 100% dem Spass von allen dient. Und dazu noch ein NonProfit Projekt ist.
Wir haben einen Ort erschaffen, an dem sich Menschen zusammenfinden, Freundschaften und Beziehungen geschlossen wurden. Einen Ort, an dem jeder seine Langeweile tot knüppeln kann indem man mal eine Runde #Fischen spielt oder sein #Pet auf die Jagd schickt. Einen Ort, an dem man ein Werkzeug für seine eigene Gruppe finden kann, das einem die Adminarbeit erleichtert indem es neue User begrüßt, ungebetene entfernt oder eine der vielen anderen Funktionen des Projektes, was 2 Menschen mit viel Zeit, Liebe und Schweiss erschaffen haben, zur Verfügung stellt.
Dieses Projekt war meine Startrampe in die weite Welt der IT. Durch t0g3pii und Kanui habe ich heute die Fähigkeiten mit Hardware rumzuspielen, habe mir verschiedene Programmiersprachen angeeignet und auch viel Erfahrung in Softwares gesammelt.
Auch habe ich viel im Umgang mit Menschen gelernt. :3
3 Jahre Admin für nun 300 aktive user täglich und 14’100 User total am Projekt zu sein, hat mich definitiv verändert.
Ich möchte mich hier auch einmal an ALLE bedanken, die dieses Projekt, egal wie lange, verfolgen. <3
Ohne die massige Anzahl an Menschen die die Arbeit des gesamten Adminsteams schätzt und uns täglich zeigt wie sehr ihr dieses Projekt liebt, wären wir und auch Ich, heute nicht da wo Ich bin.
Wir sind

Ookami ist heute nicht nur ein Projekt, sondern eine Gemeinschaft.
Eine Gemeinschaft aus Usern jeglicher Herkunft und Persönlichkeit.
Wir verurteilen niemanden und heissen jeden Willkommen, der sich benehmen kann und Respekt mitbringt.
Wir sind Ookami, eine kleine Welt für jeden.
Ihr habt Interesse selbst dieses Projekt kennen zu lernen?
Dann besucht doch die Ookami Website.
Vielen Dank fürs lesen.
Euer Wolf


